Auf der Suche nach der besten Trage

Bereits als ich erfuhr, dass ich schwanger war, wusste ich, dass ich mein Baby unbedingt tragen wollte. Wie jede Mutter wollte ich natürlich das Beste für mein Kind, also machte ich mich auf die Suche nach der besten Tragemöglichkeit. 

 

Das war gar nicht so einfach. 

Eine kurze Recherche bei Google ergab eine Fülle an Ergebnissen und vielen Begriffen, die ich zum ersten Mal las. Was war denn nur ein Fullbuckle oder gar ein Mei Tai? Was bedeutete Wxt? Und was bitte war TB? Durch eine Suche auf YouTube wurde mir außerdem schnell klar, dass mir bei der Geburt mindestens ein extra Arm wachsen musste, da es sonst sicher unmöglich wäre ein winziges, zerbrechliches Baby in ein Tragetuch zu wickeln. Als ich dann auch noch auf vielen Seiten von Gruseltragen und Haltungsschäden las, war die Verunsicherung perfekt. Unter keinen Umständen wollte ich die falsche Entscheidung für meinen kleinen Liebling treffen, aber wie?

 

Gerne hätte ich damals schon gewusst, was ich heute weiß: Die beste Tragehilfe oder das beste Tragetuch gibt es nicht. Das Wichtigste ist, das Baby wird getragen. 

 

Die Bedürfnisse eines jeden Tragepaares sind einzigartig und nicht vergleichbar. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle, wie beispielsweise die körperliche Statur, gesundheitliche Einschränkungen, Beweglichkeit, Tragekomfort, Druckempfindlichkeit, Budget und vieles mehr. Die beste Lösung bedeutet also für jedes Trageteam etwas anderes. Es passt ja auch nicht jeder Schuh auf jeden Fuß.

Aber wie findet man seine optimale Tragelösung? Eine gute Möglichkeit ist es eine Trageberatung aufzusuchen. Hier kann man verschiedene Tragehilfen testen und Bindeweisen für Tragetücher kennenlernen und so die beste Tragemöglichkeit für sich und sein Baby finden. 

 

Ich bin sehr froh, eine Trageberatung besucht zu haben, denn so wurde aus etwas, das mich verunsicherte eine kleine Leidenschaft und das ganz ohne dritten Arm ;)

 

Alles Liebe,

 

Jackie 

enpaki - tragend beraten 

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